Jaltaer Naturschutzgebiet
Die kaum besiedelte und sehr waldreiche Bergregion zwischen Aluschta und Jalta auf der Nordseite des Jaila-Gebirges hatten schon die Zaren als Jagdrevier beansprucht. Eine Leidenschaft, der hier auch viele Spitzenfunktionäre der KPdSU nachgingen. Der Zugang in diese Region, die "Staatliche Jagd- und Forstwirtschaft der Krim" war schon immer Beschränkungen unterworfen. Die Natur war wenig zivilisatorischen Einflüßen ausgesetzt.

Die Straße durch dieses Gebiet wurde im 19. Jh. von deutschstämmigen Mennoniten gebaut, die vom Militärdienst befreit einen Wehrersatzdienst leisten mußten. Sie war ausschließlich der Zarenfamilie vorbehalten und wurde daher auch Romanow-Weg genannt.

Heute kann diese Straße von Juni bis September befahren werden, allerdings muß eine Genehmigung bei der Verwaltung des Naturschutzgebietes im Naturkundemuseum in Aluschta (Uliza Puzatowa 29) eingeholt werden. Es werden aber auch organisierte Ausflüge angeboten (Auskunft in den Servicebüros der Hotels).

Der Romanow-Weg ist eine der schönsten Strecken der Krim. Von ihr eröffnen sich immer wieder phantastische Ausblicke auf die Küste sowie die umliegende Gebirgslandschaft. Sie führt bis auf etwa 1400 m Höhe und verläuft unterhalb des Roman Kosch (1545 m, der höchste Berg der Krim) bis nach Jalta.


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